Medienspiegel

Theater-Strickerei Grabenstätt spendet 2363 Euro an das Chiemseehospiz Bernau – Erlös von „Die Kalender Girls“-Kalenderverkauf

Spendenübergabe
Foto Markus Müller: Die Theater-Strickerei Grabenstätt spendet rund 2363 Euro an das neue Chiemseehospiz in Bernau. Doris Biller, 1. Vorsitzende des Theater-Strickerei-Vereins (links), und 2. Vorsitzender Rudolf Rett strahlten bei der Spendenscheckübergabe mit der Hospizleiterin Ruth Wiedemann um die Wette. Biller hält den „Die Kalender Girls“-Benefizkalender in den Händen. Das Chiemseehospiz war im November eröffnet worden.
Spendenübergabe in Bernau am Chiemsee
(Kalender)Girls 2021
Benefizkalender im Rahmen der ersten „Die Kalender Girls“-Theaterproduktion.

Grabenstätt/Bernau. Groß war die Freude der Leiterin des im November eröffneten Chiemseehospizes Bernau Ruth Wiedemann über die 2363,43-Euro-Spende der Theater-Strickerei Grabenstätt. Die 1. Vorsitzende des Theater-Strickerei-Vereins Doris Biller und deren Stellvertreter Rudi Rett überreichten ihr vor Ort den zugehörigen Spendenscheck. „Wir werden die Spende beizeiten beim Förderverein abrufen und zum Wohle unserer Bewohner einsetzen“, so Wiedemann. Bei dem Spendengeld handelt sich um den Verkaufserlös eines Kalenders 2020 mit den Darstellerinnen der ersten von insgesamt zwei „Die Kalender Girls“-Theaterproduktionen. Die Erfolgskomödie war im Sommer 2019 beim Theater-Strickerei-Publikum so gut angekommen, dass man sie Anfang letzten Jahres mit neuer Besetzung gleich nochmals inszenierte. Wiedemann freute sich auch über einen Kalender als Andenken und betonte, dass sie heuer sehr gerne zu einer der ab Juni geplanten Veranstaltungen der Grabenstätter Kleinkunstbühne kommen werde. „Auch Frau Margit Parzinger vom Förderverein Chiemseehospiz hat sich bei uns sehr herzlich für die Spende bedankt“, so Biller.

Wie am Rande der Spendenübergabe zu vernehmen war, wird das Theater-Strickerei-Team nun endgültig aus dem alten Strickerei-Gebäude an der Chieminger Straße 24 in Grabenstätt ausziehen, da dieses einem Supermarkt weichen muss. Der angedachte neue Standort der Kleinkunstbühne in der Gemeinde Vachendorf hat sich mittlerweile zerschlagen, doch die Verantwortlichen hoffen, dass sich nun in der Region neue Möglichkeiten ergeben, die im November 2016 begonnene Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. „Wir sind 2021 vielleicht heimatlos, aber nicht ohne Ideen“, heißt es auf der Theater-Strickerei-Homepage mit Verweis auf die geplante „Sommertour 2021“, für die man sich extra eine mobile Bühne angeschafft hat. „Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien werden wir ab Juni mit unserer mobilen Showbühne an wechselnden Veranstaltungsorten unterwegs sein, sofern es die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Auflagen zulassen“, so Biller. (Text und Fotos Markus Müller)

„Somma dahoam am See“-Veranstaltungsreihe war ein voller Erfolg – Konzerte folgen

Vorwiegend einheimische Künstler und eine Bühne mit dem Hochfelln im Hintergrund – das war der „Somma dahoam am See“

Grabenstätt. Was auch in Corona-Zeiten möglich ist, wenn viele Menschen an einem Strang ziehen und noch dazu in dieselbe Richtung, hat man bei der zweimonatigen Veranstaltungsreihe „Somma dahoam am See“ der Theater-Strickerei Grabenstätt gesehen. Dass die Besucher stimmungsvolle Open-Air-Konzerte von den heimischen Bands Steiler, De Bavarian Immigrants (draußen begonnen), Austrix-Pur, Extra Dry, Jack in a Box, Baambras und Kesslfligga sowie feine Song-Poesie von Julia Plank – „Die Plank“  (draußen begonnen) genießen konnten, lag am organisatorischen Können, dem absoluten Willen und auch dem Mut des Theater-Strickerei-Vereins um Doris Biller und Rudi Rett. In Abstimmung mit der Gemeinde haben sie mit ihren Helfern und mit viel Aufwand ein ausgefeiltes Hygienekonzept erarbeitet, das dann auch in der Praxis perfekt funktionierte. Auch bei den Saalveranstaltungen, darunter das beeindruckende Solo-Konzert des Ausnahmegitarristen Micha Kern, der sehr unterhaltsame Weltgeschichtentag mit Annette Hartmann und ihren Erzählerkollegen sowie das famose Abschlusskonzert der preisgekrönten Chiemgauer Band „Tscheky & The Blues Kings“, wurden die Abstands- und Hygieneregeln von allen Beteiligten vorbildlich eingehalten. Der guten Stimmung tat dies freilich keinen Abbruch. Doch das alles hätte natürlich nicht ausgereicht, wenn der Grabenstätter Gemeinderat vor der Sommerpause nicht grünes Licht für bis zu zehn kulturelle Open-Air-Veranstaltungen gegeben hätte. Zudem spielte das Wetter zum Glück meistens mit, auch wenn die WetterApp an manchen Tagen durchaus zu glühen begann. „Im Großen und Ganzen war uns Petrus sehr wohl gesonnen, viele schöne Konzerte, tolles Entertainment und motivierte Musiker, die es kaum erwarten konnten nach der langen Corona-Pause endlich wieder auf der Bühne zu stehen“, betonte Doris Biller und schob resümierend hinterher: „Insgesamt eine unglaublich schöne, spannende, aber auch herausfordernde Zeit mit einer sehr erfolgreichen, unfallfreien Konzertreihe, die leider viel zu schnell vorrüberging“.

Wer glaubt, dass nun in der Theater-Strickerei frühherbstliche Ruhe einkehrt, der täuscht sich, denn schon am kommenden Samstag, 26. September, um 20 Uhr kommt der ambitionierte „Gitarrenmann aus dem Outback von Übersee“ Micha Kern ein weiteres Mal in sein mittlerweile „zweites Wohnzimmer“. Mit dabei hat er „Special Guest“ Georg Meier. Wer keine Zeit hat, bekommt am Freitag, 16. Oktober und Samstag, 14. November noch zwei weitere Chancen außergewöhnliches Fingerstyle-Picking mit unheimlich viel Feingefühl und Virtuosität zu erleben. Am Samstag, 10. Oktober, um 20 Uhr steigt das Konzert „Heazbrenna“ der Dorfner Liedermacherin Helga Brenninger. Auf die Besucher wartet eine großartige Kollektion handgemachter Songs, variantenreich und von ausgesuchter Stilvielfalt. Weiter geht es am Samstag, 31. Oktober, um 20 Uhr mit dem bayerischen Musik-Kabarett  „grodraus“ der Bühnenkünstlerin Roswitha Spielberger alias „De Stianghausratschn“. Zünftig und unzensiert singt sie auf boarisch über Geschichten aus dem Leben. Mit Marlies & Erwin kommen am Samstag, 17. November, um 20 Uhr zwei alte Bekannte in die Theater-Strickerei, um klangvolle Jazz-Balladen („Singin‘ The Blues“) zum Besten zu geben. Einlass ist jeweils um 19.30 Uhr.

Doch damit nicht genug, denn laut Doris Biller „stecken wir schon mitten drin in der Planung für eine neue schöne Winterspielreihe“. Auch wenn man sich schon seit längerem in und um Grabenstätt nach einer neuen Bleibe umschaut (das Gebäude soll bekanntlich abgerissen werden), kann die Theater-Strickerei vorerst noch in der Chieminger Straße 24 bleiben. m (Ein Bericht von Markus Müller)

(zum Text auf den Link klicken!) Chiemgau-Zeitung 24.07.2020
(zum Text auf den Link klicken!) Samerberger Nachrichten 22.07.2020
(zum Text auf den Link klicken!) Chiemgau-Zeitung 22.07.2020
Rosenheim 24
(zum Text auf den Link klicken!) Samerberger Nachrichten
Traunsteiner Tagblatt
(zum Text auf den Link klicken!)Traunsteiner Tagblatt (Bericht von Markus Müller) vom 16. Juli 2020
(zum Text auf den Link klicken!) Rosenheimer Journal /Juli 2020
(zum Text auf den Link klicken!) OVB Kultur 11./12. Juli 2020