Januar 30, 2018

VORSCHAU

Die neue Vorstandschaft des Vereins Theater Strickerei
Die neue Vorstandschaft des Vereins Theater Strickerei:Von links nach rechts: Rudi Rett (2. Vorsitzender), Doris Biller (1. Vorsitzende), Christoph Brandl (Schriftführer), Gerhard Brusche (Beisitzer), Stephan Mikat (Presse, Öffentlichkeitsarbeit), Bettina Linner (Kasse). Nicht auf dem Foto ist Simon Jendrischweski (Beisitzer).

„Theater-Strickerei muss Lebensmittelmarkt weichen

Neue Räume im Gemeindegebiet Vachendorf – Abrissparty am 25. April mit der Salzburger Partyband „Repead it“

Der Schreck hielt sich in Grenzen, der Abschiedsschmerz aus Grabenstätt auch: Schon lange gibt es das Gerücht, dass auf dem jetzigen Gelände der Theater-Strickerei Grabenstätt ein neuer, großer Lebensmittelmarkt entstehen soll. Jetzt scheint es offiziell zu sein.

Die Eigenbedarfskündigung ließ auch nicht lange auf sich warten. Doch Doris Biller, die rührige Mit-Gründerin der Theater Strickerei war nicht untätig und hat auch schon neue Räumlichkeiten an der Gemeindegrenze Vachendorf/Grabenstätt gefunden.

Idyllisch gelegen, neue freundliche und helle Räume werden die Chiemgauer Kulturinteressierten nach der Sommerpause erwarten. Im Frühjahr soll der Umbau starten.

Vorher schon wurden Nägel mit Köpfen gemacht: Bereits seit Herbst 2019 gibt es den Verein „Theater Strickerei“.  Bisher waren die Räumlichkeiten der früheren Strickerei (daher der Name Theater Strickerei) ein Gemeinschaftsprojekt der Jugendtheater Musik- und Kunst AG e.V.  (Junge Chiemseer Bühne Grabenstätt) und des Salztheaters Traunstein. Dass die Zusammenarbeit fortgesetzt wird, zeigt auch die Zusammensetzung der neuen Vorstandschaft, die im Kern aus den Mitgliedern der Jungen Chiemseer Bühne und des Salztheaters besteht. Doris Biller ist dabei 1. Vorsitzende, Rudi Rett (Junge Chiemseer Bühne) agiert als 2. Vorsitzender und „Haus-Regisseur“ Gerhard Brusche (Salztheater) ist als Beisitzer ebenfalls im Vorstand. Der neu gegründete Verein Theater Strickerei wird weiterhin mit den bestehenden Bühnen kooperieren und als Kulturprojekt besondere Talente fördern.

Seit 3 Jahren gibt es die Theater Strickerei. Der Betrieb wurde und wird seither ausschließlich durch Einnahmen aus den Theater-, Musik und Kleinkunstprojekten und Unterstützung eines großen Sponsoren-Pools finanziert .

Der Abschied aus Grabenstätt fällt deshalb auch leicht, weil es keinerlei öffentliche Förderung für den jungen Kulturbetrieb gab. So wurde ein entsprechender Förder-Antrag im Grabentätter Gemeinderat im Frühjahr vergangenen Jahres abgelehnt. „Die Kultur ist der Gemeinde anscheinend keinen Cent wert“ sagt Rudi Rett, Vorstand der Jugendtheater Musik und Kunst AG e.V. Die Strickerei-Betreiber hatten seinerzeit bewußt keinen Betrag in den Antrag geschrieben, weil die Voraussetzung für jeden weiteren Förderantrag auf Landkreis- oder Bezirksebene eben eine Unterstützung durch die Gemeinde gewesen wäre. „Da hätte uns 1 € Zuschuss schon gereicht“ meint Rudi Rett.

Aber das ist Schnee von gestern. Die Theater Strickerei hat gute Unterstütung aus der heimischen Wirtschaft. So stellt zum Beispiel die Kreissparkasse Traunstein Trostberg Ihre Internetplattform für ein Crowdfunding-Projekt zur Verfügung. Unter https://neu.einfach-gut-machen.de/traunstein     können sich die Unterstützer über die „neue“ Theater-Strickerei und das Umzugsprojekt informieren und spenden.

Die „Abrissparty“ in der alten Strickerei ist auch schon geplant: Am Samstag 25. April rockt ab 21 Uhr  die Salzburger Partyband „Repead it“. Der Eintritt ist frei; natürlich werden Spenden für den Umzug in die neue Theater Strickerei gesammelt. „Das wird eine wunderschöne Tanzparty zum Abschied aus den alten Räumlichkeiten. Wir räumen die Stühle raus, die Bänke bleiben drin. Aber ich bin mir sicher, es bleibt keiner sitzen“ kündigt Doris Biller bereits an. Die (Frei-)Karten müssen trotzdem auf der Internetseite der Theater Strickerei (www.theater-strickerei.de) reserviert werden.

  Theaterdinner im SEEside Seebruck

Schee war’s mit eich:

Wir bedanken uns für den tollen Besuch!!!

Hier sitzen sie mittendrin und genießen! Die ideale Kombination aus unterhaltsamen Theater und exklusiver KulinarikSie lieben bayrische Komödien und möchten bestens unterhalten werden? Dann sind sie bei uns genau richtig!

Beim Theaterdinner sitzen sie am Schauplatz mittendrin. Eine Hütte im Wald in den 60 in einem bayrischen Dorf.

Währenddessen servieren wir Ihnen ein exklusives Drei Gänge Menü.

Damit auch jeder Gast auf seine Kosten kommt, haben sie bei uns die Qual der Wahl. Neben dem klassischen Menü mit Fleisch können Sie auch eine vegetarische Variante wählen. Bitte geben Sie ihre Wahl gleich bei Buchung bekannt (änderbar bis 1 Woche vor Veranstaltung )

 

Ein Sommer in den 60er Jahren! Tscharli ist von zuhause ausgezogen und haust nun in einer Hütte am Waldrand. Fußball ist Tscharlis große Leidenschaft. Ehrgeizig wettet er, in vier Wochen eine Mannschaft aufzustellen, die gegen den Verein seines besten Freundes gewinnt. Das Spiel ist eine willkommene Abwechslung im Kuhdorf Bolzbach. Hier herrschen zwar auch die 60er Jahre, aber wilde Zeiten sehen anders aus. Also: eine Wiese, zweiundzwanzig Burschen, ein Ball und los! Dass Tscharlis Leben wegen Familienzwist und Vatersuche aus den Fugen zu laufen droht, gerät dabei fast ins Abseits. Kann es auch hier geben, was ‘54 in Bern passierte?                                                                                                          

Das Wunder von Bolzbach… von Ralph Wallner unter der Regie von Gerhard Brusche

Die „Kalender-Girls“ 2.0 laufen, laufen, laufen

Auf vielfachen Wunsch wiederholen wir unsere Erfolgs-Produktion vom Sommer 2019 in einer neuen Inszenierung unter der Regie von Gerhard Brusche!

 

Das Stück erzählt die umwerfend komische und zugleich berührende Geschichte einer Gruppe von Frauen um die Fünfzig, die sich in Yorkshire im Rahmen eines Frauenclubs regelmäßig treffen. Die etwas altmodischen Aktivitäten, denen sie dort nachgehen, wie Marmeladekochen oder Kalenderherstellen, um sie für einen guten Zweck zu verkaufen, sind für die „Girls“ nur Anlass, ihre Freundschaft zu pflegen, ihre Alltagssorgen zu vergessen und gegen die pedantische Clubvorsitzende zu rebellieren.
Aber dann erkrankt Annies Mann John, den sie alle sehr mögen, an Leukämie und stirbt. Um ihm auf ihre bescheidene Art ein Denkmal zu setzen, möchten sie der Klinik, in der er gestorben ist, ein Sofa für die wartenden Angehörigen stiften, das John-Clarke-Gedächtnissofa.
Ihre Art, das Geld dafür zusammen zu bekommen, ist aber eher verwegen. Sie entmachten ihre Clubvorsitzende, und unter der Führung von Chris und Annie, die die anderen überzeugen und überreden, stellen sie einen Kalender her, der keine Heimatansichten zeigt wie sonst, sondern die Clubmitglieder bei ihren normalen Tätigkeiten. Nur, dass sie nicht Nackte sind, sondern, wie sie selbst sagen, „Akte“.
Der Kalender wird ein Riesenerfolg. Die Medien greifen die Sache auf, die „Girls “ werden für kurze Zeit zu Stars. Aber der Erfolg droht ihre Freundschaft zu vernichten, und sie müssen sich entscheiden, was sie wollen…
Eintritt 16,00 €